USA - januar ’05

In San Diego –Kalifornien veranstaltet Linda Mullins seit vielen Jahren eine Bären und Puppen Messe. Es gelang mir diese Messe im Januar in –San Diego zu besuchen.
Mein kürzlich pensionierte Ehemann begleitete mich.
Der lange Flug nach Amerika ist auch eine ausgezeignete Gelegenheit um etwas mehr von der USA zu sehen. Schließlich kamen wir zu dem Entschluss um mit einem Wohnmobil Arizona zu entdecken.
In unserem Wohnmobil konnte ich eine hübsche Bärenecke einrichten und hier auch meine weiteren Bären nähen. Vor der Messe ist immer noch viel Arbeit.
  
Die Canyons sind unglaublich schön, dass ist bekannt. Unterwegs fotografierte ich regelmäßig mein Indianen Bärchen ‚Blue Dreamer’ der sich hier vollkommen zu hause fühlte. Besonders in Monument Valley war das der Fall.
Seine Farbe passte genau in das orangerot dieser Umgebung.
Ich muss sagen, auch ich fühlte mich gut zwischen den Indianen mit ihrem prächtigen Silber und den versteinten Kratern im Hintergrund.
Ich habe viele Bärchen hier fotografiert.
Beim Anblick des Grand Canyon findet man keine Worte,
diese Natur ist atemberaubend.

       

Wir hatten hier glück das die Aussicht gut war
( im Winter ist das oft nicht der Fall )
Mit einem warmen Pullover und einer Winterjacke konnten wir den Kälte ertragen. Wir realisierten uns hier, das wir auf 2.000 m. Höhe standen im Januar.
Mittags fing es sogar an zu schneien.

Nach den Canyons und Monument Valley sind wir Richtung Süden gefahren und in Phoenix und Tuscon konnten wir gigantische Kaktusse bewundern.
Auch hier wollte mein Bärchen ‚Blue Dreamer’ aufs Foto,
aber auf so einem Riesenkaktus war es nicht ganz schön.

         

Entlang der Mexikanischen Grenze fuhren wir durch die Berge nach San Diego zur Messe. In den Bergen mussten wir doch noch Bärenfoto’s schießen,
denn unterwegs waren doch wieder neue Bärchen geboren.
Stell dir vor; ich würde sie auf der Messe verkaufen.
Unterwegs hatten wir viel Schnee und in San Diego viel Regen.
Zur Messe haben sich viele Amerikaner entschuldigt:
„So sorry for this weather! Normally there is always sun here!“
Wir mussten es hall glauben !
Unterwegs im Camper war mein Sonnenpullover bereits zum Unterhemd geworden. Mit zwei Schlafanzügen und einer Weste konnten wir es nachts
gerade warm bekommen.
Während der Messe schliefen wir ein paar Nächte im Hilton Hotel, die Zimmer waren von der Organisation für Bärenleute reserviert.
Herrlich entlich ein warmes Bad!

         
Die Messe wurde in ein paar großen Hallen organisiert,
in der Nähe unseres Hotels.
Es ist immer nett um allerlei Bärenleute wieder zu treffen.
Vor allem, das wir die Süd-Afrikaninerin Wendy und Megan Chamberlain getroffen haben war eine Überraschung (wir waren zusammen in Philadelfia, USA).
Wir wurden freudig empfangen von der Organisation Amber und Conny und bekamen einen Platz an der Wand.
Unterwegs hatte ich schon Mandarinendosen gesammelt, hiermit konnte ich gut eine Erhöhung auf dem Tisch bauen und meinen Bärchen ausstellen.
Die Sammler fanden meine Bärchen schon und ich habe auch gut verkauft. Sonntags kamen noch mehrere Leute zurück
um doch noch das besondere Bärchen zu kaufen.

       
Man kann sich beteiligen an einem Wettbewerb. Die Kategorie Minibär hatte meine Vorliebe. Also einmal mit 'undressed' und einmal mit 'dressed miniature bears' mitmachen. Abends während des Galafestes hörte ich, dass ich den zweiten und den dritten Preis gewonnen hatte.
Mit den Gewinnern machte man einen Foto und zusammen mit Helga Torfs und mit viel Amerikanern aufs Foto war auch wieder eine nette Erfahrung.

  
An diesem Abend wurde Linda Mullins besonders geehrt. Sie hat 20 Jahre Bärenmessen organisiert und will damit nun aufhören. Von allen Seiten wurde Sie gelobt für alle Arbeit in all den Jahren. Sie bekam einen Urkunde und Blumen.
Linda erzählte sofort über Ihre Aktion die sie für die Opfer des Tsunamis in Asien gestartet ist. Sehr viele Messeleute waren begeistert und es wurde sofort Geld eingesammelt.

Nachdem wir Sonntags von allen Abschied genommen hatten haben wir in San Diego –Old Town herrlich Mexikanisch gegessen.
Man fühlte sich fast wie in Mexiko.
Abends standen wir mit unserem Camper am Meer.
Bei untergehender Sonne paradierten Pelikanen vor unseren Augen.
Am nächsten Tag gingen wir nach Sea World, herrlich um al diese Meerestiere zu sehen. Die Orkas sind wirklich prächtig, ich mag Tiere die Kunststücke vorführen.
Auch ein Nordpol ist nach gemacht, darüber fliegt man in einem Helikopter in einem Drei-D-film. Auch läuft man entlang Eisbären und Eismauern. Amerikaner können sehr gut Welte nachbauen, man wähnt sich fast wie auf Nova Zembla.

         

Zum Glück hatten wir noch einen sonnigen Tag an der Küste von Malibu Beach. Endlich konnte ich meine kurze Hose anziehen.

Schade das wir am nächsten Tag wieder abfahren mussten. Also muss wieder auf einen Flug nach hause gewartet werden. Zu allem Überfluss wurde ich auch noch aus dem Flugzeug geholt. Mein Koffer gab ein Alarmzeichen beim scannen. Stahl um die Bären zu füllen war schuld daran. Man konnte die Sache nicht sofort klären. Erst zwei Tage später wurden die Koffer bei mir zu Hause nachgeliefert.
Meine Bärchen befinden sich immer in meinem Handgepäck, auch meinen vollen Filmen. Das habe ich gelernt von meinen früheren Reisen.

         

"Marian Bear"
Marian Haarink-Getkate

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